Golf & Natur

Golf & Natur

DER GOLFCLUB ABENBERG IST GOLD-ZERTIFIZIERT!

Von Null auf Gold in 4 Jahren

Kurz nach der Wahl des aktuellen Präsidiums 2013 begann die Projektgruppe Golf & Natur damit, die erforderlichen Daten zu sammeln, um den ersten Schritt in dem vom Deutschen Golf Verband initiierten Qualitätsmanagementprogramm zu gehen.

Nur 4 Jahre später, wurde die Abenberger Golfanlage am 17. Mai 2017 mit dem höchsten Zertifikat, der „Gold-Urkunde“ ausgezeichnet. Um diese Stufe zu erreichen, muss eine Golfanlage nicht nur über Jahre lückenlos die gesetzeskonforme Anwendung aller Umweltvorschriften, die nach EU Recht extrem streng sind, und des Arbeitsschutzes nachweisen. Darüber hinaus muss der Golfplatz unter Naturschutzaspekten zukunftsfähige Projekte umgesetzt haben und weitere präsentieren, an denen er sich für die Re-Zertifizierung in 2 Jahren messen lassen muss.

Der Dank des Präsidiums gilt dem Projektteam. Gestartet ist „Golf & Natur“  im Mai 2013 mit dem Projektleiter Fred Pollak; Nachfolger Axel Markus führte schließlich nun 2017 in’s Ziel.

Im aktuellen Projektteam werden folgende G&N Teilbereiche bearbeitet von:

  • Axel Markus – Projektleiter G&N sowie Natur & Landschaft
  • Wolfgang Bredl – Platzpflege & Spielbetrieb
  • Armin Weickhart – Arbeitssicherheit & Umweltmanagement
  • Werner Nißlein – Headgreenkeeper; in allen Bereichen maßgeblich beteiligt. Er setzt mit seinem Team die Maßnahmen erfolgreich um.
  • Eva Zitzler – Öffentlichkeitsarbeit und generelle Organisation.

Alle zusammen haben mit ihrer akribischer Arbeit zum Erfolg der Erlangung des Gold-Zertifikats von DGV und DQS für den Golfclub und die Golfanlage beigetragen.

 

DAS PROGRAMM ``GOLF & NATUR``
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DAS PROGRAMM GOLF & NATUR STEHT FÜR:

Mehr Qualität. Mehr Spielfreude. Mehr Zukunft
Das Programm Golf & Natur ist ein Qualitätsmanagement System für Golfanlagen, das sowohl Qualitäts- als auch Umweltaspekte berücksichtigt. Es unterstützt und fördert ein harmonisches Miteinander von Golfsport und Umwelt.
Das Programm Golf & Natur beinhaltet alle relevanten Aspekte, die zur Sicherung der Qualität beim Management einer Golfanlage und zum umweltbewusstem Umgang mit den natürlichen Ressourcen beitragen.

Optimierung der Spielbedingungen und Umweltschutz
Die Verbesserung der Spielbedingungen steht im Mittelpunkt des Konzeptes von Golf & Natur. Neben der intensiven Bearbeitung der Spielflächen bedürfen auch die Flächen zwischen und am Rande der Spielbahnen, die verschiedenen sog. Biotoptypen, einer individuellen, naturgerechten Pflege. Ziel ist die Optimierung der Spielqualität des Golfplatzes, im Einklang mit dem Schutz und der Pflege der natürlichen Umgebung unter Verwendung ökonomisch solider und ökologisch verantwortungsvoller Pflegemaßnahmen. Die Pflege unter Nachhaltigkeitsaspekten spielt dabei eine immer größere werdende Rolle. Aus Schutz und Verantwortung für die Umwelt erfolgt ein bewusster Umgang mit Wasser, Dünger, Saatgut und Pflanzenschutzmitteln. Dies hat gleichzeitig kostensparende Wirkung.

Ziel des Qualitätsmanagement Programms Golf + Natur ist die stetige Verbesserung in den 4 Kernbereichen:

  • Platzpflege und Spielbetrieb
  • Naturschutz und Umweltpflege
  • Arbeitssicherheit und Umweltmanagement
  • Öffentlichkeitsarbeit und Infrastruktur

Einige der ergriffenen Maßnahmen und die entsprechenden Verbesserungen sind für die Mitglieder unmittelbar sichtbar, andere brauchen Zeit, um Ergebnisse zu zeigen und wiederum andere  bleiben oftmals unbemerkt.

Pflegequalität ist entscheidender Wettbewerbsfaktor
Hohe Pflegequalität ist nicht nur eine Frage der Ästhetik. Gepflegt Spielflächen  in intakter Natur fördern die Freude am Spiel und sind gleichermaßen ein entscheidender Wettbewerbsfaktor im regionalen Golfmarkt. Im Zuge zunehmender Konkurrenz durch eine Fülle von alternativen Freizeitangeboten und einem stagnierenden Golfmarkt ist die Attraktivität eines Golfplatzes von großer Bedeutung für den wirtschaftlichen Erfolg. Zufriedene Mitglieder und Gäste sind die Voraussetzung für ein aktives, harmonisches Clubleben und ein positives Image nach außen.
Zur Qualitätsinitiative gehört aber auch die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften und behördlichen Auflagen u.a. bei Arbeitssicherheit, Sicherheit auf der Anlage im Allgemeinen, Arbeits- und Umweltschutz.
Abgerundet wird das Programm Golf & Natur durch eine laufende, aktuelle Kommunikation nach innen und außen sowie eine an den Bedürfnissen der Golfspielern orientierte Infrastruktur.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass mit Hilfe des  systematischen Qualitätsmanagement Programms von Golf & Natur optimale Spielqualität, Schutz und Pflege der Flora und Fauna, verantwortungsbewusster Umgang mit den Ressourcen, zeitgemäßes Umweltmanagement und Rechtssicherheit erreicht werden sollen.

Erwartungen an das Programm Golf & Natur
Wir erwarten folgende positiven Auswirkungen durch die Umsetzung des Qualitätsmanagement Programms von Golf & Natur:

  • Standortgerechtes und qualitätsorientiertes Pflegemanagement
  • Betonung von Natur- und Umweltschutz als Werte unseres Golfclubs und positive Wirkung nach innen und außen
  • Weiterentwicklung der landschaftstypischen Eigenarten
  • Kosteneinsparung und Umweltschutz durch dem bewussten Umgang mit den Ressourcen wie Wasser, Strom, Dünger und Pflanzenschutzmitteln
  • Reduzierung der Haftungsrisiken durch die Einhaltung sicherheitsrelevanter Aspekte
  • Wettbewerbsvorteil gegenüber regionalen Mitbewerbern
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PLATZPFLEGE
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PLATZPFLEGE

Verbesserung der Spielqualität und Pflege der Biotoptypen
Die Aufrechterhaltung bzw. stetige Verbesserung der Qualität der Spielflächen aber auch die naturgerechte Pflege der angrenzenden, nicht zum Spiel gehörenden Flächen (Biotoptypen) stehen im Mittelpunkt des Qualitätsmanagement Programms Golf & Natur. Dadurch sollen faire Bedingungen für das Golfspiel geschaffen und die Freude beim Spiel verstärkt werden. Eine ebene, regenerationsfreudige und gesunde Grasnarbe zeichnet eine gute Spielfläche aus. Die Farbe der Spielfläche ist dabei von untergeordneter Bedeutung. Ein grünes Grün ist nicht gleichzeitig auch ein gutes Grün. Grüns müssen in erster Linie eine ausreichende Härte und eine gute Balltreue aufweisen.

Die Erhaltungspflege
Um die Qualität der Spielflächen zu erhalten bzw. zu fördern wird die Erhaltungspflege durchgeführt. Dazu gehören Mähen, Düngung und Beregnung. Im GC Abenberg verfügen wir über 8 Mähmaschinen, die bei den verschiedenen Spielflächen (Abschlag/Vorgrün, Fairway, Rough, Grün und Semi-Rough ums Grün)  zum Einsatz kommen. Ein glatter Rasenschnitt mit klaren Kanten ist nicht nur ein ästhetischer Anblick, sondern ist auch wichtig für die Gesundheit der Gräser.

Flüssig- als auch Granulatdünger wird gezielt und mit Augenmaß entsprechend der Ergebnisse der Nährstoffanalysen der Bodenproben eingesetzt.

Die Bewässerung  unserer  Spielflächen erfolgt per Computerprogramm unter Berücksichtigung der Witterungsverhältnisse mit insgesamt über 850 Regnern. Es gilt die Maxime:  soviel Wasser wie nötig, so wenig wie möglich. Ein effizientes Wassermanagement  schont die Ressourcen und senkt die Stromkosten der Pumpen.

Sowohl  die ausgebrachten Düngermengen und die Düngersorte, die dem Grundwasser entnommenen Wassermengen, die eingesetzten Pflanzenschutzmittel, der Treibstoffverbrauch u.a.,  werden  regelmäßig dokumentiert. Die Nachhaltigkeit der Pflegemaßnahmen ist wesentlicher Bestandteil unserer Pflegestrategie.

Negative Faktoren für die Grasnarbe und die Folgen
Die Erhaltungspflege allein reicht jedoch nicht aus, um den Qualitätsstandard zu halten bzw. stetig zu verbessern. Extreme Witterung, starke Belastung durch Golfspieler und Pflegemaschinen sowie Krankheitsbefall führen zu Bodenverdichtungen, Ausfall des Pflanzenbestandes und verursachen Stress bei den Pflanzen. Stress macht krank; so ist es auch bei den Gräsern. Die ausreichende Durchlässigkeit von Wasser und Sauerstoff ist eine wichtige Voraussetzung für eine gesunde Grasnarbe. Eine zu starke Verfilzung der Grasnarbe durch abgestorbene Wurzeln vermindert die Wasserdurchlässigkeit und den Gasaustausch. Dies hat zur Folge, dass für Krankheitserreger eine gute Überdauerungsmöglichkeit gegeben ist und die Belastbarkeit des Rasens, bedingt durch ein flacher wachsendes Wurzelwerk, abnimmt. Dadurch ist auch die Wasser- und Nährstoffdurchlässigkeit in tiefere Schichten vermindert  und  die nachhaltige Strapazierfähigkeit sowie die hohe Regenerationskraft der Rasenfläche leiden darunter. Die Auswirkungen sind Trockenstellen auf den Grüns, Kahlstellen auf dem Fairway und rund ums Grün sowie Wasserstau.

Einige Grüns und Abschläge auf der C- Schleife leiden unter Schatten und wenig Luftzirkulation. Es ist geplant einige Bäume zu fällen bzw. das Unterholz auszulichten, um mehr Licht und Luft auf die Rasenfläche zu bringen und die Rasennarbe besser und schneller abtrocknen zu lassen. Eine ständig feuchte Grasnarbe ist der Nährboden für Krankheitserreger.

Regenerationspflege
Insbesondere bei den stärker frequentierten Spielelementen (Grün, Vorgrün, Semi-Rough ums Grün und Abschlag) ist die Regerationspflege unverzichtbar. Dazu gehören verschiedene mechanische Pflegemaßnahmen wie Vertikutieren, Aerifizieren mit Vollspoon und Hohlspoon, Graden (Tiefenvertikutieren), Spiken, Sanden, Nachsaat und Bügeln. Die verschiedenen Pflegemaßnahmen für die einzelnen Spielflächen sind im Jahrespflegeplan festgelegt und werden in Abhängigkeit von der Witterung durchgeführt. Beispielhaft der aktuelle Pflegeplan unserer Grüns.

All diese mechanischen Pflegemaßnahmen sind Bestandteil des integrierten Pflanzenschutzes, der heutzutage zu einer zielgerichteten und nachhaltigen Golfplatzpflege gehört. Diese vorbeugenden Maßnahmen führen in Verbindung mit einer ausgewogenen Düngung, richtig dosierter Bewässerung, gezielter Tauentfernung auf den Grüns zu einem guten Immunsystem der Pflanzen und verbessern die Resistenz gegen pilzliche Erreger.  Der Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln wird im GC Abenberg auf das notwendige Maß gegrenzt und wird nur eingesetzt, wenn Rasenkrankheiten, z.B. Schneeschimmelbefall, akut auftritt.

Ein weiterer Schwerpunkt der Pflege liegt in der Umstellung der Grüns auf eine Grassorte, die weniger anfällig gegen Krankheiten ist, weniger Dünger und Wasser benötigt und  darüber hinaus eine bessere Spielqualität insbes. gute Spurtreue aufweist.  Die ist jedoch ein langwieriger Prozess, der sich über viele Jahre hinzieht und der auch mit einigen Rückschlägen verbunden sein wird.

Biotoptypen
Neben den Spielflächen gehört die Aufmerksamkeit der Greenkeeper auch den Flächen, die nicht unmittelbar zum Spiel gehören. Das sind auf unserer Golfanlage die 12 Teiche und deren Uferbewuchs, das Flussbett des Kaltenbachs, die vielzähligen Hecken, Büsche, Solitär- und Streuobstbäume, die Feuchtwiesen und Trockenrasen, das Heidekraut, die Besenginsterheide und die Bienenweiden. Diese sogenannten Biotoptypen bedürfen ebenso einer regelmäßigen naturgerechten Pflege, um die Optik zu verschönern und vor allem um die Artenvielfalt auf unserer Golfanlage zu erhalten und zu fördern.

Diese vielzähligen Maßnahmen werden durchgeführt, um die Zufriedenheit unserer Mitglieder und Gäste sicherzustellen. Jeweils im Sommer befragen wir unsere Mitglieder über die Zufriedenheit mit der Golfanlage im Allgemeinen und der Spielqualität im Besonderen. Die Ergebnisse zeigen, wir sind auf einem guten Weg. Ein gepflegter Golfplatz mit guter Spielqualität sorgt für zufriedene Mitglieder und Gäste und ist somit ein wesentlicher Wettbewerbsfaktor.

Greenkeeping
Gute Spielbedingungen und nachhaltige Qualitätssicherung sind jedoch nur möglich, wenn dem Greenkeeping Zeit für die Pflege eingeräumt wird. Wir bemühen uns, dass der Spielbetrieb so wenig wie möglich gestört wird; ganz lässt es sich jedoch nicht vermeiden. Lassen Sie die Platzarbeitern das Grün  bzw. die Bahn des Fairways zu Ende mähen. Längere Standzeiten bedeuten gleichzeitig weniger Pflegezeiten. Es gebietet die Etikette auf andere Golfspieler aber auch auf Platzarbeiter Rücksicht zu nehmen. Verständigen Sie sich gegebenenfalls mit Handzeichen.

Und zum Schluss noch eine Bitte: Pitchmarken auf den Grüns sofort ausbessern und Divots auf den Fairways zurücklegen und festtreten. Sie leisten damit einen wesentlichen Beitrag zur Qualität der Platzpflege.
Wir wünschen Ihnen entspannte Golfrunden.

Fred Pollak
Platzwart (bis April 2016)

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ERFOLGREICH UND ZERTIFIZIERT

Ausgehend von dem im Jahr 2013 gestarteten Projekt „Golf & Natur“ und den Erträgen aus dem Pro / Am Turnier im Oktober 2014 wurden gemeinsam mit den Greenkeepern im Jahr 2015 bereits viele der beabsichtigten Maßnahmen des Projektteams umgesetzt.

Weitere Informationen zu  den realisierten Projekten finden Sie unter dem folgenden Link: GCA Naturschutz

DAS SICHERHEITSKONZEPT
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DAS SICHERHEITSKONZEPT

„ENTSPANNT GOLFEN“ ist der Slogan des Golfclub Abenberg
Um dies zu gewährleisten, kümmert sich der GC um größtmögliche Sicherheit auf der Anlage, für unsere Mitglieder, Gäste und die eigenen Mitarbeiter.

  • Organisation der ERSTEN HILFE vor Ort
  • Hinweise auf das Verhalten bei Notfällen
  • Informationskette

… und jetzt entspannt golfen, um alles andere kümmern wir uns.

Organisation der ERSTEN HILFE

  • Vorhalten von Meldeeinrichtungen (Telefon und Handy)
  • Vorhalten von Erste Hilfe – Material (Verbandkasten und Defibrillator im Clubhaus)
  • Einsatz von Ersthelfern

Verhalten bei Unfällen

  • An Starthäusern und Wetterschutzhütten informieren Plakate über Notfallnummern von Rettungskräften, Ersthelfern und dem Clubsekretariat
  • Außerdem werden die einzelnen Schritte der Unfallmeldung aufgeführt

Informationskette

  • Anruf der Rettungsstelle: 112
  • Information der Ersthelfer bzw. des Sekretariats mit Angabe der Unfallstelle
  • Information der Rettungsstelle über die genaue Unfallstelle innerhalb der Golfanlage und Nennung des Lotsenpunktes
  • Bereitstellung der Lotsen am vereinbarten Lotsenpunkt
ÖFFENTLICHKEITSARBEIT
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ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

Es ist unser Anliegen, auf den GCA in der Region, aber auch überregional aufmerksam zu machen. So erscheinen regelmässig in Lokalzeitungen, aber auch in überregionalen Publikationen wie „golfmanager“ und „Green“ Artikel über Golf & Natur, überregionale Wettspiele etc. Aber auch die Vertretung in Gremien der Verbände gehört dazu.

Nicht zu vergessen: die clubeigenen Broschüren und Publikationen wie die umfangreiche Festschrift aus 2014, die nach wie vor zu Marketingzwecken eingesetzt wird, unser Firmenleitbild, der gedruckte Wettspielkalender, aber auch das Kursprogramm der Golfschule.

Dazu hat der GCA neben der eigenen – von den Bayerischen-Medien-Golfern prämierten – Homepage auch Präsenzen in den Sozialen Medien wie auf facebook und auf XING. Ergänzt wird das Angebot vom monatlichen Newsletter, der zwischenzeitlich an fast 2.000 Interessenten und Mitglieder geht.

Wer mehr zu dem Programm erfahren möchte, dem sei der Link auf die entsprechende Seite des Deutschen Golf Verbandes empfohlen.
Wir haben dazu auf unserer Flickr-Seite ein Bilderalbum eingerichtet.